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ATOS Privatklinik München
Effnerstr. 38
81925 München
Telefon: +49 (0) 89 / 20 4000 201/2
info@atos-aesthetic.de
Prof. Dr. med.
Charlotte Holm Mühlbauer
Prof. Dr. med. Wolfgang Mühlbauer
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| Es gibt mehrere Ursachen der Faltenentstehung. Mimische Falten entstehen durch ständige Aktivität der mimischen Muskeln im Laufe des Lebens. Diese Überaktivität kann man sehr elegant durch gezielte Einspritzung minimaler Dosen von Botulinum Toxin A, B oder C (z. B. Botox) dämpfen und damit diese Falten glätten. Die Behandlung lässt sich beliebig wiederholen, wenn die Wirkung nach 4-6 Monaten nachlässt. Besonders eignen sich hierfür sog. Zornesfalten zwischen den Augenbrauen, Stirnfalten, Lachfalten an den Augenwinkeln (Krähenfußfalten) und Lippenfalten. Da Botulinumtoxin die Muskelkontraktion durch Blockade des hierfür nötigen Botenstoffes vermindert, führen Botulinumtoxininjektionen in die betreffende Muskulatur zu einer dosisabhängigen Entspannung. Als Folge der Muskelentspannung glätten sich auch die Falten oder verschwinden vollständig, wenn sie noch nicht allzu tief eingegraben waren. Botulinumtoxin Typ A wird nach der Injektion rasch abgebaut, seine Wirkung hält, je nach injizierter Menge und Patient, einige Monate an. |
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Falten, die durch den Einfluss des Alterungsprozesses, von übermäßiger Sonnenbestrahlung, durch Rauchen u.ä. entstanden sind, erfordern die Unterfütterung mit synthetischem Kollagen wie Hyaluronsäure (z.B. Restylane-Produkte). Restylane basiert auf einem Hyaluronsäure-Gel, das der körpereigenen Hyaluronsäure sehr ähnlich ist. Es entfaltet eine lang anhaltende, aber keine permanente Wirkung. Durch das Wiederauffüllen des natürlichen Hyaluronsäuredepots mittels einer Injektion revitalisiert und strafft Restylane die Haut, reduziert unmittelbar die vorhandenen Falten und verleiht der Haut ein glatteres Aussehen
Die Behandlung wird in der Praxis mit oder ohne örtliche Betäubung vorgenommen. Es entstehen keine Verfärbungen. Die leichte Schwellung ist nach 24 Stunden abgeklungen. Die Wirkung hält bis zu einem Jahr an, ehe das Material vom Körper abgebaut ist.
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Eigenfettgewebetransplantation (Lipostructure) zählt zu den modernsten Methoden in der ästhetischen Chirurgie.
Sie wird überwiegend im Gesicht angewandt und zwar mit dem Ziel, dem altersbedingten Schwund von Fettgewebe entgegenzuwirken oder die nach Unfällen oder Operationen verbleibenden Weichgewebsdefekte zu unterspritzen. Die Eigenfetteinspritzung eignet sich besonders für tiefe Nasen-Lippenfurchen und ausgeprägte Falten an den Wangen und um den Mund herum. Das Fettgewebe wird vom Bauch oder einer anderen Körperstelle abgesaugt, aufbereitet und über feine Spezialkanülen wieder eingespritzt. Wegen der Empfindlichkeit der Fettzellen ist mit einem gewissen Schwund zu rechnen. Mit einer Nachspritzung nach 3-6 Monaten muss man rechnen, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.
Der Vorteil der Eigenfetttransplantation ist, dass durch die Verwendung von körpereigenem Material, das Risiko einer Fremdkörperreaktion ausgeschlossen werden kann. Das körpereigene Material ruft keine Allergien hervor und einmal eingewachsen hält es lange an.
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Ein chemisches Peeling verbessert die Hautoberflächenstruktur. Chemical Peeling ist ein Überbegriff für ein Peelingverfahren mit Substanzen, die eine reizende (ätzende) Wirkung auf die Haut haben. So wird eine Ablösung von oberen und tiefer gelegenen Hautschichten bewirkt. Dieses Verfahren kann Hautunregelmäßigkeiten und Alterserscheinungen der Haut (grobporige Haut, Mitesser, Akne, feine Fältchen, Sonnenschäden, Verhornungsstörungen, Altersflecken und unter Umständen auch kleine Narben) beseitigen.
Die verwendeten Substanzen unterscheiden sich in der Eindringtiefe, letztlich in der Stärke ihrer Wirkung. Folgende Substanzen werden häufig verwendet:
- Fruchtsäuren (AHA)
Die Behandlung ist mild. Sie wirkt auf die oberflächlichen Hautschichten.
- Trichloressigsäuren (TCA)
Je nach Konzentration wirkt die Behandlung auf die oberflächlichen bis mitteltiefen Hautschichten
- Phenol
als Alternative zum Laser-Peelling. Die Behandlung wirkt auf die tiefen Hautschichten. Hierzulande wird das Phenol-Peeling selten angeboten, häufiger in den USA.
Bei chemical peeling handelt es sich um kleinere Eingriffe in örtlicher Betäubung, die meistens ambulant durchgeführt werden können. Nach 14-21 Tagen ist die Heilungsphase abgeschlossen und Sie sind wieder gesellschaftsfähig. Die behandelten Stellen müssen für einige Zeit durch Sonnenschutzcreme abgedeckt werden.
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