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ATOS Privatklinik München
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Prof. Dr. med.
Charlotte Holm Mühlbauer
Prof. Dr. med. Wolfgang Mühlbauer
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Narbenkorrektur

Narben können wegen ihres Aussehens kosmetisch stören. An manchen Körperstellen sind sie gelegentlich auch Ursache für funktionelle Beeinträchtigungen. Der Wunsch nach vollständiger Beseitigung auffälliger Narben ist verständlich, aber nur in seltenen Fällen zu verwirklichen. Frische Unfall- oder Operationsnarben müssen erst auf natürliche Weise reifen. Man kann diesen Prozess z.B. durch Silikonfolien/-pflaster, Druckverbände, Narbensalben, Kortisoneinspritzungen u. a. unterstützen und beschleunigen. Eine Narbenkorrektur führt man erst nach Ausreifung der Narbe durch; also meist nicht vor 1 Jahr. Narben, die zu einer funktionellen Beeinträchtigung führen, wie z.B. kontrakte Verbrennungsnarben, müssen sofort korrigiert werden.

Bei der plastisch-chirurgischen Narbenkorrektur unterscheidet man zwischen Narbenglättung durch Abschleifen (Dermabrasio) und plastische Narbenkorrekturen. Plastische Narbenkorrekturen können in einer Lappenplastik mit Auflösung von Narbensträngen und/oder in einer kompletten Ausschneidung der Narbe mit plastischer Naht bestehen. Diese chirurgischen Korrekturen können die Narbe einebnen, verfeinern, oder unauffällig machen. Meist reichen dazu eine örtliche Betäubung mit Dämmerschlaf und eine ambulante Behandlung aus. Die Kosten der Behandlung werden meist von der Kranken-oder Unfallversicherung übernommen oder bezuschusst. Das Endresultat einer Narbenkorrektur ist nach etwa 12 Monaten zu beurteilen.